Wir zeigen, was wir versprechen.
Der Markt hat ein Vertrauensproblem. Unsere Antwort darauf ist eine Arbeitsweise: Jede Aussage lässt sich bis zur Quelle zurückverfolgen, und du kannst sie selbst nachrechnen.
Drei Grundsätze, an denen wir uns messen lassen.
Naturkapital, das einer Prüfung standhält, entsteht aus belegten Zahlen, sauberen Nachweisen und einer unabhängigen Kontrolle, die außerhalb unserer Hand liegt.
Unabhängig vom Zertifikate-Handel
TreePass liefert die prüffähige, manipulationsevidente Datenbasis; die Verifizierung bleibt bei unabhängigen, akkreditierten Prüfstellen wie TÜV oder DEKRA. Unser Geschäft ist die Datenbasis, nicht der Handel mit Credits. So liegt unser Interesse allein darin, dass eine Zahl genau der Wirklichkeit entspricht.
Jede Zahl trägt ihren Beleg
Alle belegungspflichtigen Werte stehen in einem versionierten Parameter-Register: Holzdichte, Zuwachs, Puffer, Fristen. Jeder Eintrag verweist auf seine Primärquelle: Verra, IPCC, das NPRT-Puffer-Tool, jeweils mit Angabe von Unsicherheit und Stand. Wo wir konservativ rechnen, steht auch das dort. Du kannst jede Angabe selbst nachschlagen.
Ein ehrliches Ja oder Nein
Am Anfang steht ein ehrlicher Geht-oder-geht-nicht-Check. Erfüllt eine Fläche die Eignungskriterien nicht, etwa weil sie noch keine zehn Jahre kein Wald war, sagen wir das offen. Ein Nein zur richtigen Zeit schützt dich vor Arbeit, die eine Prüfstelle später zurückweist.
Wie aus einer Fläche ein prüffähiges Projekt wird.
Fünf Phasen von der ersten Prüfung bis zur externen Kontrolle. Wir beschreiben sie so, wie sie wirklich laufen, inklusive der Jahre Geduld, die dazwischen liegen.
Eignung prüfen
Passt die Fläche überhaupt? Wir prüfen die Ausgangslage gegen die gewählte Methodik: War hier lange genug kein Wald, ist das Vorhaben zusätzlich, gibt es Ausschlussgründe? Das Ergebnis kann auch „nein“ lauten, und dann ist es ein ehrliches Nein.
Baseline erfassen
Wir dokumentieren den Ausgangszustand, bevor der erste Baum steht: Flächengrenzen aus Kataster und Karte, Satellitenbild, der Grünland- oder Acker-Zustand als Bezugspunkt. Erst eine saubere Baseline macht es möglich, später einen Beitrag zur Kohlenstoffbindung zu belegen.
Monitoring über Jahre
Kohlenstoff bindet sich über Jahre, nicht über Nacht. Satellitendaten von Sentinel-2 und Landsat, Baum-Stichproben mit GPS-Foto und ein Wetter-Crosscheck fließen laufend zusammen. Jeder Messwert wandert in eine Hash-Chain mit Merkle-Root, sodass nachträgliches Ändern sofort auffallen würde.
Dossier zusammenstellen
Aus dem laufenden Monitoring wird eine geordnete, prüffähige Akte: Daten, Methodik, Quellen und ein signierter Export mit verankerter Merkle-Root. Das Dossier ist so aufgebaut, dass eine Prüfstelle es effizient abnehmen kann, ohne Zweifel an der Echtheit der Daten.
Externe Prüfung
Eine unabhängige, akkreditierte Prüfstelle validiert und verifiziert das Projekt. Erst danach können Zertifikate entstehen, ausgestellt von der Prüfstelle. „Fertig“ schreiben wir erst, wenn eine Prüfstelle es bestätigt hat.
Warum wir bewusst vorsichtig rechnen.
Jeder Messwert in der Natur trägt eine Unsicherheit. Deshalb rechnen wir bewusst vorsichtig. Für die Unsicherheit einer Messung ziehen wir einen einseitigen Abzug ab, mindestens zehn Prozent, und immer nach unten. Ein Teil des gebundenen Kohlenstoffs wandert als Puffer in eine gemeinsame Reserve, die für Rückschläge wie Brand oder Schädlingsbefall einsteht; je nach Standard sind das mindestens zwölf bis zwanzig Prozent. Und solange ein Projekt erst geplant ist, rechnen wir mit einem zusätzlichen Planungsabzug.
Jeder dieser Werte stammt aus einer Primärquelle und steht offen im Register. Unterm Strich heißt das: Die ausgewiesene Zahl bleibt eher kleiner als die Wirklichkeit, nie größer.
Prüf unseren Ansatz im direkten Kontakt.
Der beste Weg, eine Arbeitsweise zu beurteilen, ist, sie zu hinterfragen. Bring dein Projekt mit, und wir schauen gemeinsam, ob die Fläche geeignet ist und ob die Zahlen tragen.
